Klinikum Mittelmosel verabschiedet Klinikseelsorger

21. September 2016

Zell. Mitte September hieß es im Klinikum Mittelmosel Abschied nehmen.

Den Rahmen für die feierliche Verabschiedung des Klinikseelsorgers, Pater Roman Fries SAC, bildete ein Festgottesdienst in der Klinikkapelle St. Josef.

„Wir danken Pater Fries für seinen zuverlässigen Einsatz und die Projekte, die er im Klinikum Mittelmosel initiiert hat,“ formuliert Birgit Mohr, Kaufmännische Direktorin. „Mit neuen Ideen hat er es geschafft, unsere Patienten ebenso wie Angehörige und Mitarbeiter neu auf die Werte und Angebote des Glaubens aufmerksam zu machen.“

Auf seine Ideen und das Engagement gehen beispielsweise verschiedene Fortbildungsreihen im Klinikum Mittelmosel zurück. In diesen bilden Seelsorge und Verabschiedung ebenso Schwerpunkte wie das Leben und Wirken der Seligen Katharina Kasper. Um die Stifterin der Armen Dienstmägde Jesu Christi und ihre Zielsetzungen weiter vorzustellen, wurde auch eine Ausstellung mit Bildern der IGS Zell organisiert. Auch auf das Thema Vernetzung legte Pater Fries einen Fokus. So übernahm er die Betreuung und Koordination der ehrenamtlich im Klinikum Mittelmosel Tätigen, begleitete und unterstützte die Kommunionhelfer, brachte sich in die Pfarrgemeinden ein und intensivierte den Kontakt zu den umliegenden Klostergemeinschaften.

Mit großem Engagement richtete Pater Fries einen Raum der Begegnung neben der Klinikkapelle ein, in dem jeden Sonntag nach dem Gottesdienst ein Kapellenkaffee für alle am Austausch Interessierten angeboten und gerne angenommen wurde.

Für Patienten und Mitarbeiter stand Pater Fries bereit, intensivierte die Seelsorge auf den Stationen, vor allem im Bereich der Palliativ – und Intensivmedizin. Für alle im Klinikum Mittelmosel verstorbenen Patienten etablierte er einen regelmäßigen am letzten Mittwoch im Monat stattfindenden Verabschiedungsgottesdienst. Für die Klinikkapelle sammelte er Spendengelder, mit denen die bestehende  Mikrophonanlage der Kapelle erweitert wurde. Unter anderem steht jetzt ein Funkmikrophon zur Verfügung.

Der Pallottiner verlässt die Mosel, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. „Wir lassen Pater Fries nur sehr ungern gehen“, fasst die kaufmännische Direktorin zusammen. „Er hat sich sehr für unser Haus eingesetzt.“

Dem Festgottesdienst schloss sich ein Empfang im Zeller Klinik-Café an, bei dem die zahlreichen Gäste die Gelegenheit nutzten, sich persönlich von dem scheidenden Klinikseelsorger zu verabschieden.