Unterstützung mit Herz für die Zeller Palliativstation

19. April 2017

Zell. Frauenselbsthilfe nach Krebs spendet Kissen für Klinikum Mittelmosel

Die Palliativstation des Klinikums Mittelmosel versorgt rund um die Uhr Patienten, die eine fortgeschrittene unheilbare Erkrankung mit begrenzter Lebensdauer haben. Die palliativmedizinische Versorgung zielt darauf ab, dem Patienten für die verbleibende Lebenszeit so viel Lebensqualität wie möglich zu geben. 

Im Vordergrund steht die Behandlung der mit der Krankheit verbundenen Beschwerden wie beispielsweise Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Müdigkeit und Schwindel. Ebenso zählt zum Therapiekonzept, dass Ängste genommen und Unruhe gelindert werden, damit sich der Patient so wohl wie möglich fühlt. 

Vor diesem Hintergrund hat die Frauenselbsthilfe nach Krebs Traben-Trarbach Zell, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, jetzt eine besondere Spende stellvertretend für die Palliativstation an Dr. Monika Mainberger, Leitende Oberärztin, übergeben. Es handelt sich um handgearbeitete Kissen in Herzform, die die Patienten ein wenig aufmuntern sollen. Die Gruppenmitglieder treffen sich an jedem letzten Mittwoch im Monat, um gemeinsam zu basteln, zu nähen, zu kochen und zu backen. Die Freude ihres geselligen Beisammenseins wollen sie an die Patienten mit den Stoffherzen weitergeben.

Bei ihrem Besuch der Palliativstation nutzten die fleißigen Näherinnen die Gelegenheit, sich über die Station zu informieren. 

 

BUZ

Palliativstation des Klinikums Mittelmosel freut sich über Stoffherzen, die die Frauenselbsthilfe nach Krebs (Traben-Trarbach / Zell) gespendet hat (von links) Marlies Daun, Christine Bütz (stellvertretende Gruppenleiterin), Marianne Conrad, Dr. M. Mainberger, Ltd. Oberärztin der Palliativstation des Klinikums Mittelmosel, Marianne Budinger (Gruppenleiterin), Schwester Sylvia Bremm, Brigitte Daun.
Neue Gruppenmitglieder sind herzlich willkommen.